who is who – die Spurgruppe von freshexpressions.ch

Spurgruppe von fresh expressions Schweiz

Die Spurgruppe formierte sich 2011. Seitdem organisiert sie jährlich eine Konferenz zum Thema und seit 2014 einen sogenannten „Runden Tisch“, bei dem es vorrangig um den Austausch bestehender Projekte geht.

Aufgabe der Spurgruppe ist es, die Vernetzung von Menschen zu fördern, die sich für neue Ausdrucksformen von Kirche interessieren oder sich bereits in einer fresh expression engagieren. Sie kommuniziert die Vision, Theorie und Praxis der fx-Bewegung gegenüber Interessierten, bestehenden Projekten und Kirchen. Zudem fördert sie die Entwicklung von fx in der Schweiz durch Beobachtung, Dokumentation und Reflexion und unterstützt mögliche fx im kirchlichen Anerkennungsprozess.

In der Spurgruppe besteht ein Gleichgewicht unterschiedlicher Denominationen. Dies gewährleistet eine optimale Vernetzung und Nutzung der Ressourcen und sichert den Rahmen für die gemeinsame Weiterarbeit Die Spurgruppe schaltete 2012 eine Homepage (www.freshexpressions.ch) auf, gründete im September 2013 eine Facebook-Gruppe (fresh expressions Schweiz) und erarbeitete im Dezember 2013 ein Label.


Mitglieder der Spurgruppe


Leitung:

Sabrina Müller, (ZKE Uni Zürich)


Mitglieder:

Mathias Burri, (Ref. Kirche Zürich)

Matthias Fankhauser, (EMK)

Chris Forster,  (Chrischona)

Anne-Marie Helbling, (A+W)

Dave Jäggi (IGW)

Damian Kaeser-Casutt (Kath. Kirche St. Gallen)

Rudolf Vögele (kath. Kirche Zürich)

Simon Weber (EERV)

 

 

 SabrinaMueller

Sabrina Müller

Jahrgang 1980, verheiratet. Theologiestudium an der Universität Zürich, Dissertation zur Ekklesiologie der fresh expressions of Church. Seit 2015 Habilitation zu „Praktisch Theologische Anthropologie – spirituelle Erfahrung und religiöse Identität“ und Forschungsprojekt zu „Kirchenentwicklung – kontextuelle und relationale Ekklesiologie in den missionalen Bewegungen global“. Von 2009 bis 2015 Pfarrerin der evang.-ref. Kirchgemeinde Bäretswil. Seit 2015 Mitarbeit am Zentrum für Kirchenentwicklung der Universität Zürich und seit 2011 in der Ausbildung von Studierenden, Diakoninnen & Diakone, Freiwilligen und Pfarrpersonen und der Beratung von Gemeinden tätig.
Durch ihre Dissertationsprojekt über die fx ist sie mit der Thematik seit 2010 eng verknüpft. Sie gehört zu den InitiantInnen des Netzwerkes im 2011, wo sie das Zentrum für Kirchenentwicklung der Universität Zürich vertritt.

Mathias Burri

Jahrgang 1974, verheiratet, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Baden und ist Mitglied der Reformierten Kirchgemeinde Mellingen. Studium der Theologie in Basel und Zürich. Promotion an der University of South Africa in Missionswissenschaft. Seit dem Theologiestudium beschäftigt ihn die Frage, wie die Kirche lern- und sprachfähig bleiben kann, gerade im sich verändernden gesellschaftlichen Kontext von Europa. Seit Juli 2016 ist er Fachmitarbeiter Gemeindeaufbau in der Reformierten Kirche des Kantons Zürich und als solcher Vertreter in der Spurgruppe fx Schweiz. Zu seinen Aufgaben in der Reformierten Kirche gehören die Förderung und Begleitung von neuen Formen von Kirche, von Pionier/innen und der Entwicklung kirchlicher Mixed Economies.

AppleMark

Matthias Fankhauser

Jahrgang 1967, verheiratet, Vater von vier Kindern, wohnhaft in Bern. Nach einem Austauschjahr in North Carolina, USA arbeitete er als Verkaufsdelegierter bei Swissair und Crossair in der Schweiz und in Frankreich. Danach als Jugendarbeiter und heute als ordinierter Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz. Matthias hat Erfahrungen mit Neuausrichtungen von Organisationen und er begleitet im Rahmen von fresh expressions startup-Projekte. Er bildet Pioniere für Gemeindegründungen in der Schweiz und Deutschland aus, begleitet und coacht Teams im Bereich Gemeindeentwicklung, Neugründungen. Weiterbildungen im Bereich Coaching, Beratung und Gemeindeentwicklung. Gehört der Spurgruppe als Vertreter der EMK seit ihrer Gründung 2011 an.

 ChrisForster

Chris Forster

Jahrgang 1971, verheiratet, wohnhaft in Diessenhofen TG. Aufgewachsen am Bodensee. Nach der Lehre zum Hochbauzeichner drei Jahre Auslandaufenthalte – England, Tschechische Republik, danach Theologiestudium und 11 Jahre tätig als Pastor in den Chrischona Gemeinden Liestal & Neftenbach. Seit 2014 Leiter des fx Projekts venue – Ort zum Erleben in Diessenhofen (www.venue.zone). Selbständiger Grafik-Designer und Künstler. Seit Anfang 2015 als Vertreter Chrischona Schweiz in der Spurgruppe mit dabei.

Anne-Marie Helbling

Sie gehört der Spurgruppe als Vertreterin von A+W Aus- und Weiterbildung der reformierten Pfarrerinnen und Pfarrer an.

Dave Jäggi

Jahrgang 1981, verheiratet, 3 Kinder, ist in Diessenhofen TG aufgewachsen. Berufslehre als Schreiner und Berufsmatura. Nach 10 Jahren als Kantonspolizist berufsbegleitendes Theologiestudium in Deutschland und zwei Jahre Tätigkeit als Jugendpastor in einer Chrischona-Gemeinde. Ordination zum «Pioneer-Pastor» bei Chrischona und anschliessend zwei Jahre Tätigkeit als Sozial-Diakon bei der evang. Kirchgemeinde Frauenfeld. Seit 2015 zu 50% angestellt beim theologischen Bildungsinstitut IGW als Studienleiter und Dozent. Zusammen mit seiner Frau ist Dave Teil des Leitungsteams der Fresh-X venue Diessenhofen. Dave schreibt an einer missionstheologischen Forschungsarbeit zur Eschatologie aus missionaler Perspektive, weil ihm die theologische Reflektion neuer Formen von Kirche am Herzen liegt.

 Damian_2016

Damian Kaeser-Casutt

Jahrgang 1967, verheiratet, Vater von vier Kindern, wohnhaft in Speicher AR. Aufgewachsen in St. Gallen und Speicher. Absolvierte nach einer Lehre als Bauzeichner und der Berufsmittelschule ein Studium in Religionspädagogik. Später diverse Weiterbildungen im Bereich Führung, Supervision/Coaching, Pastoraltheologie, Organisationsberatung und Freiwilligenmanagement. Er war im katholischen Dekanat der Stadt St.Gallen von 2004 bis 2011 Leiter der Pastoralen Arbeitsstelle und ist am Aufbau und Weiterentwicklung verschiedener Projekte wie safranblau, Offene Kirche und Kirche in der City beteiligt gewesen. Seine aktuellen Tätigkeiten: Leiter der Abteilung Pastoralen Entwicklung und Beratung im Pastoralamt des Bistum St.Gallen

 RudolfVoegele

Rudolf Vögele

Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Söhne. Theologiestudium in Freiburg i.Br. (D) und Rom, Promotion zum Dr. theol. In Tübingen (D), seit 2007 im Generalvikariat Zürich-Glarus als Pastoralamtsleiter. Seine grundlegende Aufgabe ist es, prozesshaft und kommunikativ pastorale Konzeptionen für die katholische Kirche in den Kantonen Zürich und Glarus sowie deren Pfarreien und Dienststellen weiter zu entwickeln. Dabei geht es vor allem darum, gute und bewährte, aber auch gescheiterte Erfahrungen zu sammeln und zu vernetzen sowie pastorale Aufbrüche zu erkunden oder auch zu initiieren. Er arbeitet seit April 2014 im Auftrag der deutschsprachigen Pastoralamtsleiter, deren Präsident er auch ist, in der Spurgruppe mit.

simonweber

Simon Weber

Jahrgang 1961, verheiratet, 2 Kinder. In Basel aufgewachsen. Wohnhaft in Chenaux (Lavaux/VD) Theologiestudium in Neuchâtel und diverse Weiterbildungen in Coaching, Beratung und Kommunikationstraining. Pfarramt mit Schwerpunkt Kinder und Jugend in der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Neuenburg. Zwei Jahre Informationschef im Generalstab und elf Jahre Sprecher und Leiter Kommunikation im Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund. Seit 2014 Leiter des „Labo KHI“, Stabstelle für Forschung & Entwicklung sowie der Dienststelle „Ausbildung & Begleitung“ der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Waadt. Mitarbeit in der Spurgruppe seit 2015

 

 refkirchezh

Die Evangelisch-Reformierte Kirche des Kantons Zürich ist die zweitgrösse reformierte Landeskirche in der Schweiz, basiert auf dem Wirken des Zürcher Reformators Huldrych Zwinglis, und wird synodal geleitet. Sie hat momentan 177 Kirchgemeinden mit etwa 450 Pfarrerinnen und Pfarrern und weiteren etwa 2000 Mitarbeitenden. Sie hat rund 450’000 Mitgliedern und ist Mitglied des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK). Die Zürcher Kirche steckt mitten im umfassenden Transformationsprozess „KirchGemeindePlus“, der einen „dritten Weg“ zwischen Volks- und Beteiligungskirche vorschlägt, und bereitet sich vor auf die Feier ihres 500-jährigen Bestehens (2019). An der Spitze der Exekutive steht seit 2011 Kirchenratspräsident Pfr. Michel Müller. www.zh.ref.ch

 EMK

Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in der Schweiz umfasst rund 120 Gemeinden mit rund 12’500 Mitgliedern und Freunden. Sie ist unter anderem Mitglied der SEA und SEK. Als Freikirche verzichtet sie auf Kirchensteuer und finanziert sich durch freiwillige Beiträge. Ihre Anfänge gehen auf die beiden anglikanischen Pfarrer John und Charles Wesley zurück, die im 18. Jahrhundert in England lebten. Weltweit haben die Methodistenkirchen rund 75 Mio Mitglieder. www.emk-schweiz.ch

 Chrischona

Chrischona Schweiz ist evangelische Freikirche und Teil des Verbandes Chrischona International mit rund 200 Gemeinden in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und dem Südlichen Afrika. In der eigenen theologischen Ausbildung (Theologisches Seminar St. Chrischona) werden seit über 175 Jahren Pastoren, Evangelisten, Missionare, Theologen, Diakone und Gemeindepädagogen ausgebildet. Als evangelische Freikirche ist Chrischona Schweiz unabhängig vom Staat und anderen Kirchen. Chrischona Schweiz versteht sich als Teil der weltweiten Gemeinden von Jesus Christus. www.chrischona.ch

 IGW

Das Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW) ist ein eduQua-zertifiziertes theologische Aus- und Weiterbildungsinstitut mit Hauptsitz in Zürich. Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen und Werken bildet IGW seit bald 25 Jahren engagierte Leiter und Mitarbeiter aus.
Momentan studieren rund 320 Studierende in den verschiedenen Studiengängen von IGW. www.igw.edu

 AuW

Die Arbeitsstelle A+W – Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnnen und Pfarrer arbeitet im Auftrag von 18 evangelisch-reformierten Kirchen der Deutschschweiz. Sie verantwortet die Praxisausbildung der Pfarrpersonen und ihre Zulassung in den Kirchendienst. Sie entwickelt ein gesamtschweizerisches Weiterbildungsprogramm, betreibt Nachwuchsförderung und ist in der Bildungsforschung und –innovation tätig. Ausserdem berät sie Pfarrpersonen und der Laufbahn- -und Weiterbildungsberatung. Sie ist Partnerin der Kirchen im Bereich von Kompetenzmodellen für die Pfarrschaft der Zukunft und der Personalentwicklung. www.bildungkirche.ch

 kathZH

Die Katholische Kirche im Kanton Zürich ist dual strukturiert: auf der einen Seite der sogenannte ‚innerkirchliche‘ Bereich, bestehend aus dem Generalvikariat, den 5 Dekanaten, 95 Pfarreien und 23 Dienststellen; auf der anderen Seite der staatskirchenrechtliche Bereich, bestehend aus der Synode, dem Synodalrat und den 75 Kirchgemeinden. Beide Bereiche haben die wesentliche Aufgabe, die Pastoral so zu organisieren und unterstützen, dass eine bestmögliche Seelsorge in Diakonie, Verkündigung, Liturgie und Gemeinschaftsbildung praktiziert wird. www.zhkath.ch

Das Zentrum für Kirchenentwicklung (ZKE) der Universität Zürich bearbeitet Fragen der Kirchenentwicklung und des Gemeindeaufbaus wissenschaftlich fundiert und kirchlich praxisrelevant. Damit bildet das ZKE eine Scharnierstelle zwischen universitärer Forschung und kirchlicher Umsetzung. Folgende Aufgaben und Forschungen stehen im ZKE im Zentrum:

  • Forschung auf dem Gebiet der Kirchenentwicklung und des Gemeindeaufbaus
  • Vernetzung von Personen aus dem universitären und kirchlichen Umfeld im In- und Ausland, die sich mit diesen Fragestellungen beschäftigen
  • Grundlagenarbeit im Hinblick auf künftige Herausforderungen an die kirchliche Präsenz in der Gesellschaft
  • Unterstützung von Kirche und kirchlichen Gremien in ihrer ekklesiologischen Konzeptions- und Planungsarbeit http://www.theologie.uzh.ch/de/faecher/praktisch/kirchenentwicklung.html
eglisevaud

Die Evangelisch-Reformierte Kirche des Kantons Waadt ist eine mittelgrosse Kirche und die grösste in der Suisse Romande. Sie wird synodal geleitet und umfasst 87 Kirchgemeinden mit rund 237’000 Mitgliedern. Die Kirchgemeinden sind in 11 Regionen eingeteilt.
Der Synodalrat, Executive der Kirche, hat mit seinem Legislaturprogramm 2014-2019 hat ein breites Evangelisationsprojekt ausgelöst und er arbeitet eng mit einer Changemanagement-Zelle und dem Team „Forschung & Entwicklung“ sowie den Kirchgemeinden um die Präsenz der Waadtländer Kirche in der heutigen Gesellschaft zu erneuern. Er will die Vorbereitungsarbeiten sowie das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ nutzen um diesen Transformationsprozess voranzutreiben. www.eerv.ch